November

Und blüht, und blüht ...

Tapfer, tapfer!

Der Borretsch scheint – genau wie ich – noch keine Lust auf Winter zu haben. Von solchen Blütenbüscheln hängen noch ca. 12 an der hüfthohen Pflanze, die sich selbst ausgesät hat.

Noch keine Winterpause

Ein Meter Rosenkohl

Hier war es zwar einige Zeit etwas ruhiger, aber das hing mit akutem Zeitmangel zusammen. Von Winterpause im Garten ist jedenfalls noch keine Rede. Auf den Beeten stehen noch Salate, Rosenkohl, Rote Bete, Grünkohl, Möhren, Petersilie und Porree. Im Gewächshaus leuchten die roten Glockenpaprika, von denen einige auch schon in Kombination mit Rosmarin eine schöne Weihnachtsdeko abgeben. (Wer die Bilder sehen möchte, muss auf „weiterlesen“ klicken.)

Erwischt

Es ist wie in einem guten Krimi: Am Ende ist der Täter jemand, den man gar nicht auf dem Schirm hatte. So auch hier: Die Schwarze Henne legt die grünen Eier. Ich jedenfalls bin platt. Hatte doch bei der Roten und der Weiß-schwarzen diese seltsam grünlichen Flecken auf den Hautlappen hinter den Ohren entdeckt ... Tja, da haben die Damen mich reingelegt!

so süß waren die mal ...

Ja, aus Kindern werden Leute und aus Küken junge Hennen. Kinder, wie die Zeit vergeht ... :-)

Ist es die da?

Grüne Eier! War ja klar, immerhin hatten wir grüne Eier ausbrüten lassen. Daraus schlüpfen dann auch Küken, die später selber wieder grüne Eier legen (es sei denn, es findet eine Kreuzung mehrerer Rassen statt ...).Aber wer legt sie nun?
Man sagt, am Hautlappen hinter den Ohren könne man die Eierfarbe erkennen. Mal sehen ...

Rose? Nö ...

Die Farbe verrät ihn, auch wenn die meisten Menschen nur die rundköpfige Variante kennen: Die Rede ist vom Rotkohl. Das hier ist ein roter Spitzkohl, den ich viel zu spät gepflanzt habe. In einem normalen Jahr wäre er irgendwann Anfang Oktober im 5-Blatt-Stadium erstarrt. Der warme Herbst hat ihn aber zu einem stattlichen Kohl werden lassen, der heute geerntet wird (mit Wurzel) und dann kopfüber frostfrei hängend noch einige Wochen frisch bleibt. Zu tiefe Fröste verträgt der Kopfkohl nämlich leider nicht, auch wenn ein leichter Frost bei hoher Luftfeuchtigkeit ihn zu einem wunderschönen Kunstwerk macht.

Wintermützen?

Eigentlich soll man Überwinterungsknoblauch ja spätestens Anfang Oktober setzen. Aber da hatte ich noch so viel anderes zu tun …
Jetzt stecken die Knofizehen und Steckzwiebeln seit zehn Tagen zum größten Teil unter dem Vlies, damit die neugierigen Nachbarskatzen nicht alles wieder ausbuddeln. Nur die letzte Reihe passte nicht mehr unter den Schutz. Aber entweder stammen die Katzen von Vampiren ab oder sie interessieren sich mehr für fiepende, zappelnde Mäuse als für Knofi, jedenfalls ist bisher alles an seinem Platz und der dazwischen gesäte Spinat streckt auch schon seine Keimblättchen ans Licht.

Brrr ...

Wie jedes Jahr hüpfe ich nach einem schönen, klaren Nachtfrost in den Garten, um stimmungsvolle Fotos zu machen. Und bin immer wieder erstaunt, wie kalt mir ist, wenn ich mit einem Haufen wunderbarer Fotos wieder reinkomme. Vielleicht das nächste Mal doch mit Jäckchen? Jetzt jedenfalls erstmal INGWERTEE !!!

Oben hui, unten ...

Ja, der Mist ist gut versteckt, die sauber geharkte Erde (die ich erst unten ausgehoben, dann nebenan aufgehoben und zum Schluss oben draufgehoben hatte), sieht aus, als könne sie kein Wässerchen trüben. Aber untendrunter gärt (rottet) der Pferdemist und macht den Salatpflänzchen warme Füße. Die Erdwürfel habe ich übrigens alle selbst gepresst, den Feldsalat vorn im Bild selbst ausgesät. Bisher gibt es auch noch keine Schneckenverluste, die sind mit diesem Würfelsystem deutlich weniger gefährlich.

Mist, Mist, Mist!

Nein, ich bin nicht ärgerlich. Und fluche auch nicht. Sondern erläutere den Inhalt meines Gewächshaus-Hochbeetes. 14 Schubkarren voll Pferdemist habe ich hineingeschüttet, nachdem ich die Erde einen Spatentief ausgebuddelt und nebenan gelagert (und als Rampe genutzt) hatte. Dann Pappe auf den Mist, die Erde wieder drauf und … Tja, wie es dann aussieht, wenn es fertig ist, zeige ich morgen.

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