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Mai | 41352 - Einfach besser leben

Mai

Haps und weg

Oh, entschuldigung!

Eigentlich wollte ich euch die erste reife Erdbeere aus dem eigenen Garten ganz zeigen. Aber dann war die Gier so groß … Nun ist nur noch der Stiel übrig. Peinlich. Aber lecker war sie!

Ach du Dicke Bohne!

Noch ohne Bohne aber schon dick

Na ja, noch sind keine Bohnen da, noch nicht einmal Blüten. Aber ganz viele Ansätze. Dies ist eine neue Sorte, weil meine über Jahre kultivierten „Frühen Weißkeimigen“ 1,50 Meter hoch werden und dann immer umfallen. Wenn sie dann so aufeinanderliegend hat der Rostpilz beste Bedingungen! Dieses Jahr also der erste Versuch mit „Ratio“. Die Pflanzen sind schnell gewachsen, sehen gesund aus und sind standfest. Wenn sie jetzt noch massenhaft Ertrag bringen und zwar BALD, bin ich glücklich ;-). Übrigens: Dicke Bohnen kann man ab Februar aber auch jetzt noch säen!

Herr Meyer hat stark abgenommen

Ehemals ein stattlicher Kerl ...

So wie es verschiedene Apfelsorten gibt (Delicious, Jonagold, Boskoop, Ingrid Marie, etc.), gibt es auch Zitronensorten. Unser Baum gehört zur Sorte „Meyer“, weshalb wir die im Biogarten eher ungewöhnlich förmliche Anrede „Herr Meyer“ verwenden. Herr Meyer hat im Winter einen Frostschaden erlitten und musste stark beschnitten werden. Nun geht es ihm aber wieder gut, und wir hoffen auf weitere leckere Früchtchen – auch wenn die wohl noch einige Jahre auf sich warten lassen werden.

Der Mais kommt

Mais mit Spinat und Salat, dazwischen Brennessel-Mulch

Im letzten Jahr hatten die Mäuse (!) jedes keimende Maiskorn ausgebuddelt und in ihr Nest verschleppt, wo ich sie Wochen später fand. Dieses Jahr habe ich den Mais in Anzuchtschalen gesät, hermetisch dicht mit Vlies eingepackt und voilà: nun wächst er!

Gerade noch rechtzeitig

Erbeerbeet mit Stroh und Netz
Kurz vor dem Gewitter schnell auf Stroh gebettet

habe ich die Erdbeeren auf Stroh gebettet und ein Netz darüber gelegt. Das Stroh verhindert, dass die Früchte auf dem Boden liegen. So bleiben sie sauber, trocknen nach einem Regen schneller ab und schimmeln nicht so schnell. Das Netz hält die Vögel fern, die nämlich auch große Erdbeerliebhaber sind. Nach dem Motto: „Mer mut och jönne könne“ gibt es aber genügend Erdbeerpflanzen, die NICHT abgedeckt sind. Daran dürfen die Piepmätze sich gütlich tun.

Erfroren

Der März war der Wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, also begann die Feige mit ihrem Blatt- und Fruchtwachstum. Dann kam der April: kalt, trocken, eine Nacht -3°C. Und alles, was die Feige schon fröhlich in die Märzsonne gestreckt hatte, erfror. Zum Glück schiebt der Strauch einfach neue Blätter nach und hoffentlich auch Früchtchen.
Ebenso erfroren sind etliche Erdbeerblüten (auf „weiterlesen“ klicken). Ist die Mitte der Blüte schwarz, ist sie tot, ist sie gelb, besteht noch Hoffnung. Und Hoffnung ist doch Gärtners zweiter Vorname, oder ?

Zorro

Dieses Küken ist das erste mit einer Patentante (Simone D. aus R.). Sie taufte es Zorro (die Zeremonie steht noch aus).
Zorro erkennt man daran, dass man ihn (oder sie) oft entweder gar nicht sieht oder erstmal für einen Maulwurf hält. Außerdem bewegt sich Zorro wie der Wind. Gehen ist ihm (oder ihr) unbekannt, er (oder sie) legt Wege zurück wie von der Flitsche geschossen. ZZZZmmmm – eben noch da, jetzt schon dort. Beeindruckend. Deshalb hat das erste Foto ja auch 9 Tage gedauert. Mal sehen, wann ich nochmal das Glück habe, Zorro ganz zu erwischen. Schnäbel und Popos hatte ich ja schon viele …

Der erste Ausflug

Der erste Ausflug in die große, weite Welt! Ist das aufregend! Die Henne führt ihre kleine Schar zum Kompost, wo die Flauschekugeln in alle Richtungen scharren und – sofern sie sich hinter die Füße der Mutterhenne verirren – auch schon mal mit weggescharrt werden. Der kleine Würfelexkurs von 30-40 cm macht ihnen aber gar nichts aus. Sie rappeln sich auf und scharren weiter. Unser Gelächter irritiert sie da schon mehr ;-) Diese hier waren am Kompost ganz in ihrem Element aber der Klee, in dem ihre Kollegen bereits fast zur Hälfte verschwunden sind, ist ihnen offenbar nicht ganz geheuer.

Es sind 8

Mein Schreibtisch ist verwaist, die Gartengeräte lehnen ungenutzt in ihrer Ecke und in der Küche stapelt sich das schmutzige Geschirr. Ich will nur noch eins: Küken kucken!
Am Mittwoch sind die ersten 4 geschlüpft, gestern nochmal 4. Die Henne saß 48 Stunden auf dem Nest und hat weder gefressen noch getrunken noch sich erleichtert. Heute hat sich die Henne mit den ersten 4 Küken das erste Mal aus dem Nest getraut. Die Henne scharrt und futtert für eine ganze Kompanie, die Kleinen laufen ihr zwischen den Beinen herum, stolpern über ihre eigenen Füße und sind total aufgeregt. Sie piepen, picken und fallen übereinander. Die anderen vier hocken noch im Nest und sind offenbar hin und her gerissen zwischen Entdeckerdrang und Angst.
A propos Angst: Wenn wir zu nah heran kommen, ruft die Henne ihre 4 Ausflügler zu sich und setzt sich darauf. Alle verschwinden vollständig unter ihren Daunen. Dann dauert es aber nicht lang und an einer Seite linst ein kleiner Kopf hervor …

Küken suchen

Mindestens 3 Küken sind bereits geschlüpft – aber die ganze Sache ist ganz anders, als ich dachte. Ich dachte: Henne steht auf, es macht „tok, tok“, dann knackt das Ei und das Küken hüpft raus. Pustekuchen!
Die Küken schlüpfen, während die Henne noch auf den Eiern hockt. Und zwar nach und nach. Erst war nur ein kleines Gelbes da. Stunden später konnte ich plötzlich auch mal ganz kurz ein Schwarzes sehen. Aber meist sieht man nix. Für das Suchbild gebe ich mal einen kleinen Tipp: ganz links gucken! (Man sieht eigentlich nur das Auge, also sucht nach einem stecknadelkopfgroßen Punkt...)
Ach, ist das aufregend!

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