Tomaten

Das Fundtier der Woche

Tomatenpflanzen

... ist heute vegan:Tomaten und Paprikapflanzen. Zwar sind sie mir nicht zugelaufen, aber auch sie suchen ein liebevolles Zuhause. Es ist schon vertrackt, wenn ALLE gesäten Samenkörner aufgehen ...

Herr Meyer fliegt raus

Der Zitronenbaum, Sorte: Meyer

Nur aus dem Gewächshaus, denn die Tomatenpflanzen, die ich vor 5 Wochen gesät habe, waren zum Teil bereits kniehoch. Im Haus (nachts) ließen sie sich sehnsüchtig seufzend gegen die Fensterscheibe fallen, im Gewächshaus (tags) wuchsen sie täglich höher. Keine Ahnung, wer diesen Turbo gezündet hat, aber so ging es nicht weiter. (bitte auf "weiterlesen" klicken.) Alles, was den Winter geschützt im Gewächshaus verbracht hat (Herr Meyer, Oleander, Ableger von Feige, Lavendel, etc.) musste also die Schutzhütte verlassen, um Platz zu machen für die Tomatenpflanzen. Die Paprika und Chili sind noch nicht so weit, sie werden täglich zwischen Gewächshaus und Wohnzimmer hin und her getragen. Die Salatsaatschalen bleiben auch über Nacht unter dem Glasdach, aber in wenigen Tagen werden sie so weit sein, dass die Pflanzen ins Beet können.

Jedes Pflänzchen mit Namen

Dass meine Zwillingsschwester sie ist und ich ich bin, behauptet unsere Mutter seit über 50 Jahren. Wir nehmen mal an, dass es stimmt. Bei meinen Tomatenpflanzen wäre ich da nicht so sicher. Bisher habe ich pro Sorte ein Schild gemacht und die Pflänzchen dann in den jeweils größer werdenden Töpfen passend zusammensortiert. Theoretisch. Praktisch gab es dann immer die eine oder andere Überraschung. Deshalb habe ich meine Strategie geändert. (Bitte auf "weiterlesen" klicken)
Dieses Jahr hat jedes Pflänzchen sein eigenes Sortenschild. Aber woher die Schildchen nehmen, seit wir keinen Joghurt mehr essen (statt Chemie-Eiscreme mit Palmöl und Sojalecithin griechischen oder türkischen Joghurt mit 10% Fett im 1-kg-Becher kaufen, mit Honig und Walnüssen futtern und den Becher zerschneiden)?. Ich habe mich mal im Haus umgesehen und einen tollen Ersatz gefunden: Schick, oder? Sie stammen ja auch von meiner Zwillingsschwester. Die schenkt mir nämlich jedes Jahr einen Fotokalender (Danke!!!). Weil das ein hochwertiges Produkt ist, hat es ein transparentes Plastik"deckblatt". Und dieses Plastik ist so stabil, dass es nun, in schöne kleine Streifen geschnitten und mit Permanent-Marker beschriftet, als Sortenschildchen dient. Bin gespannt, ob es dieses Jahr wieder zu Überraschungen im Tomatenbeet kommt ;-)

Es wächst mir über den Kopf

Bin ich so klein, oder die so groß ...?!?

In diesem Jahr habe ich die Tomaten 4 Wochen früher gesät, 4 Wochen früher ins Gewächshaus gepflanzt und sie tragen tatsächlich seit Ende Juni regelmäßig. Inzwischen macht sich die verlängerte Wachstumsperiode allerdings auch deutlich bemerkbar: Sie wachsen förmlich in den Himmel. Zumindest in den Gewächshaushimmel. Demnächst muss ich Tomaten mit der Leiter ernten – naja, solange es Tomaten sind und keine Erdbeeren ;-) Ach übrigens: lecker sind sie immer noch!

Der Tomatensommer ist da!

Sommer ist ja nicht gleich Sommer. Es gibt den Früh-, Spät- und den Hochsommer. Aber der Schönste von allen ist der Tomatensommer ;-) Tatsächlich ist er dieses Jahr deutlich früher als sonst, denn ich habe die Tomatenpflanzen schon Ende Februar gesät und im April ins Gewächshaus gepflanzt. Juchhu!

Sehnsucht

Tomatenpflanzen
Sehnsucht am Fenster

Genau so sehnsüchtig wie ich warten die Tomatenpflänzchen auf die Rückkehr des Frühlings. Gemeinsam stehen wir am Fenster und schauen hinaus auf blühende Primeln, Hyazinthen und Osterglocken. Mein Vorteil: Ich kann die Tür öffnen und auf eigenen Füßen rausgehen, um die Frühlingsluft zu atmen ;-)
Eigentlich ist es für die Tomaten noch zu früh. Bei dem bedeckten Wetter bekommen sie nicht einmal am Fenster genug Licht, daher werden die Stängel immer länger statt dicker. Trotzdem hatte ich sie mit Absicht so früh ausgesät (KW9), weil ich sie bereits Mitte April ins Gewächshaus pflanzen will. Jetzt muss ich sehen, wie ich damit klarkomme. Erfreulicherweise sagen die Wetterfrösche mildes und immer mal wieder sonniges Wetter vorher, so dass ich die Pflanzen tagsüber ins Gewächshaus trage. Dort ist es zwar kühl aber hell, in diesem Entwicklungsstadium eindeutig die bessere Wahl. Abends hole ich sie dann wieder herein, damit sie die Nacht im Warmen verbringen können.
Da die Pflanzen bei mir auf dem (ungeheizten!) Fußboden statt auf einer geheizten Fensterbank stehen, habe ich Styroporplatten untergelegt. So sind sie wenigstens vor der direkten Kälte des Steinbodens geschützt.

Wer noch keine Tomaten gesät hat, kann das jetzt noch ganz entspannt nachholen. Mitte März (und wir sind jetzt mal großzügig) ist eindeutig früh genug, damit man Mitte Mai, wenn sie nach draußen dürfen, kräftige Pflanzen hat!

Juhu, die ersten Tomaten sind ... orange!

Diese Sorte habe ich dieses Jahr zum ersten Mal: Pernau Orange. Sehr früh und, wie ich gestern probieren konnte, sehr lecker! Es geht langsam aber sicher los. Da ist es dann auch egal, dass die Blattsalate eine wilde Schießerei veranstalten. Wer also an meinem Garten vorbeikommt: Deckung!

Läppken hält

Vor knapp 4 Wochen habe ich beim Ausgeizen versehentlich einen Haupttrieb fast komplett abgebrochen. Um ihn zu retten, kam das Läppken drum. Offenbar hat dieses unkonventionelle Pflästerchen geholfen, denn die Pflanze ist ganz normal weiter gewachsen – vielleicht etwas weniger schnell als ihre Kollegen ringsum. Jedenfalls ist die erste Fleischtomate schon fast rot, 6 weitere Früchte sind noch giftgrün. Aber alles sieht gesund und munter aus. Operation gelungen!

Läppken drum

„Wenns schlimm wird, tu mern Läppken drum“, sagte meine Oma immer. Das galt für aufgeschlagene Knie genauso wie für Liebeskummer, und im zarten Alter von 14 oder 15 brachte mich die Vorstellung vom **Liebeskummer im Läppken** kurzzeitig zum Lächeln. Nur ganz kurz, natürlich, denn in dem Alter ist Liebeskummer existenziell und muss mit dem entsprechenden Ernst durchlitten werden.
Hier jedenfalls soll das Läppken die Tomate retten, die ich beim offenbar etwas zu rustikalen Umgang selbst abgeknickt hatte. Das war schlimm, daher das Läppken. Die großmütterlich inspirierte Rettungsaktion liegt nun bereits 4 Tage zurück und scheint zu helfen, denn bis heute zeigt die Pflanzenspitze keine Ausfallerscheinungen.

Endlich!

Die ersten Tomaten sind rot! Sorte: "Lady Aireen" - knallrote, kugelrunde, glänzende Cocktail-Früchtchen, die so aussehen wie man sich Tomaten eben vorstellt. Und auch so schmecken. Hmmm...!

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