Salat

Hat jemand einen Schalter umgelegt?

Dicke Bohnen

Plötzlich, zack!, ist der Frühling da! Die Dicken Bohnen und die Erbsen zeigen sich selbstbewusst, der Schnittsalat unter dem Vlies keimt fröhlich und die Stachelbeeren, die vor 1 Woche nicht das kleinste bisschen Grün zeigten, haben jetzt voll entwickelte Blätter plus dicke schwellende Knospen. (bitte auf "weiterlesen" klicken.) Der Winterknoblauch steht in sattem Grün und in der Reihe "Frühblüher" treten auf: die Honigbeere, die Küchenschelle und Traubenhyazinthen.

Herr Meyer fliegt raus

Der Zitronenbaum, Sorte: Meyer

Nur aus dem Gewächshaus, denn die Tomatenpflanzen, die ich vor 5 Wochen gesät habe, waren zum Teil bereits kniehoch. Im Haus (nachts) ließen sie sich sehnsüchtig seufzend gegen die Fensterscheibe fallen, im Gewächshaus (tags) wuchsen sie täglich höher. Keine Ahnung, wer diesen Turbo gezündet hat, aber so ging es nicht weiter. (bitte auf "weiterlesen" klicken.) Alles, was den Winter geschützt im Gewächshaus verbracht hat (Herr Meyer, Oleander, Ableger von Feige, Lavendel, etc.) musste also die Schutzhütte verlassen, um Platz zu machen für die Tomatenpflanzen. Die Paprika und Chili sind noch nicht so weit, sie werden täglich zwischen Gewächshaus und Wohnzimmer hin und her getragen. Die Salatsaatschalen bleiben auch über Nacht unter dem Glasdach, aber in wenigen Tagen werden sie so weit sein, dass die Pflanzen ins Beet können.

Versöhnung

Ohne Schnee sieht man, wie fleißig ich schon in den paar warmen Tagen vor dem frühlingshaften Wintereinbruch war: ganz vorn links das Erdbeerbeet noch in Winterruhe, daran anschließend sind 2 Reihen Salat gesät – wobei dessen Überlebenschancen fraglich sind. Auf der rechten Seite zum Bürgersteig hin liegen die Dicken Bohnen, dann die Erbsen, die am Gitter emporwachsen sollen. Dann noch 3 sehr lückenhafte Reihen Feldsalat und dann ganz viel vorbereiteter Boden, der nur auf wärmeres, trockenes Wetter wartet. So WIE ICH !

Kuscheldeckenalarm

Vliese verlängern die Saison erheblich

Okay, das Foto ist einige Tage alt: Sobald Frost gemeldet wird, decke ich den Porree und die Salate (Zuckerhutsalat, Radicchio und Feldsalat) mit dem Vlies ab. Die fallende Kälte kondensiert und gefriert auf dem Vlies und bildet so eine noch wärmere Decke als das Vlies es allein tun würde. Sobald es wärmer wird, kommt das Vlies wieder weg – damit die Mäuse sich nicht unter dem Vlies häuslich einrichten, damit die Kontaktstellen an den Porree- und Salatblättern nicht faulen, damit die Sonne (falls sie mal scheint) wieder an die Pflanzen kommt. Es ist also zurzeit ein ständiger Blick zur Wettervorhersage und ein dauerndes Vlies drauf, Vlies runter. Aber was tut man nicht alles für täglich frischen Salat und 60 Stangen Porree aus dem eigenen Garten … ;-)

Noch keine Winterpause

Ein Meter Rosenkohl

Hier war es zwar einige Zeit etwas ruhiger, aber das hing mit akutem Zeitmangel zusammen. Von Winterpause im Garten ist jedenfalls noch keine Rede. Auf den Beeten stehen noch Salate, Rosenkohl, Rote Bete, Grünkohl, Möhren, Petersilie und Porree. Im Gewächshaus leuchten die roten Glockenpaprika, von denen einige auch schon in Kombination mit Rosmarin eine schöne Weihnachtsdeko abgeben. (Wer die Bilder sehen möchte, muss auf „weiterlesen“ klicken.)

Schweinebande!

Es war einmal ein schönes Salatpflänzchen ...

Natürlich keine Schweine sondern Schnecken, aber dem Ärger ist egal, wie die Viecher heißen und ob sie auf vier Klauenfüßen oder auf einer Schleimspur daherkommen. Menno!

Die Salatsituation ist mal wieder kritisch

Kopfsalate zwischen Paprika und Porreenetz

Die ganzjährige Versorgung mit frischem (Kopf)Salat ist eine echte Herausforderung. Im Frühjahr hatte ich kurzzeitig eine Salatschwemme, bis die Dinger wild im Garten umherschossen und ich sie – allein aus Sicherheitsgründen – entsorgen musste. Bis dahin hatten wir aber ca. 20 Kopfsalate gegessen.
Nun gibt es noch ein paar Restköpfe aus der Sommerriege, die auch dringend weg müssen, damit ich das Netz über dem Porree etwas weiterstellen kann, denn der Porree soll ja Platz zum Wachsen haben. Dann kommt erstmal eine Salatpause, denn die nächste und übernächste Generation (für Fotos auf „weiterlesen“ klicken) sind noch lange nicht so weit.
Irgendwann einmal werde ich es schaffen, die Versorgung ganzjährig zu sichern. Vermutlich wird uns dann jede Form von Salat spätestens Mitte August zum Hals raushängen. Aber gärtnerisch wäre das ein echtes Erfolgserlebnis ;-)

Die nächste Generation

In diesen selbst gepressten Erdwürfeln keimen hoffentlich bald die nächsten Salate und die großen Kohlköpfe. Noch schleiche ich jeden Morgen enttäuscht von dannen, aber bald werden die Keimblätter auftauchen. Bestimmt!

So ein Salat!

Grünkohlaustrieb

Der gewitzte Gärtner sieht sofort: Das ist kein Salat, das ist Grünkohl. Stimmt. Aber die neuen Blättchen, die nach dem Winter austreiben, sind mild im Geschmack und ganz zart. Ein perfekter Salat. Entweder mit einer kräftigen Senfsauce oder einem feinen Dressing mit rosa Grapefruitsaft.

Was wächst denn da noch alles?

Der Garten ist immer noch prallvoll. Zum ersten Mal in meinem Gärtnerleben überhaupt. Vorn unter den Netzen wachsen riesige Mengen Grünkohl und Porree, dann gibt es noch Rosenkohl, Rotkohl, Möhren, diverse Salate und eine letzte Rote Bete. Ich weiß gar nicht, wo ich die Steckzwiebeln und den Knoblauch für den Herbst-/bzw. Überwinterungsanbau hinsetzen soll. Ein Luxusproblem!

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