Gewächshaus

Es wächst mir über den Kopf

Bin ich so klein, oder die so groß ...?!?

In diesem Jahr habe ich die Tomaten 4 Wochen früher gesät, 4 Wochen früher ins Gewächshaus gepflanzt und sie tragen tatsächlich seit Ende Juni regelmäßig. Inzwischen macht sich die verlängerte Wachstumsperiode allerdings auch deutlich bemerkbar: Sie wachsen förmlich in den Himmel. Zumindest in den Gewächshaushimmel. Demnächst muss ich Tomaten mit der Leiter ernten – naja, solange es Tomaten sind und keine Erdbeeren ;-) Ach übrigens: lecker sind sie immer noch!

Paprikaflut

Bunter Zwerg

Trotz des aktuell eher herbstlichen Wetters hat die Paprikaflut begonnen. „Bunte Zwerge“ heißt die Mischung kleinfrüchtiger Pflanzen, die schon einige reife (!) Früchte geliefert haben. Manche sind eher rund und rot, andere länglich und gelb abreifend. Alle jedenfalls dickwandig und sehr lecker. Aber nicht nur die Zwerge sind freilandtauglich sondern auch die Sorten „Lombardo“ (sehr dünne sehr lange milde Peperoni, soll irgendwann mal rot werden), „Jalapeno“ (kleine, dickwandige Chili – soll scharf sein, ist sie aber nicht) und „Frühzauber“ (für Bild auf „weiterlesen“ klicken - soll auch irgendwann mal rot werden). Im Gewächshaus wachsen zusätzlich Sweet Dreams, Pantos und Glockenchili.

Sehnsucht

Tomatenpflanzen
Sehnsucht am Fenster

Genau so sehnsüchtig wie ich warten die Tomatenpflänzchen auf die Rückkehr des Frühlings. Gemeinsam stehen wir am Fenster und schauen hinaus auf blühende Primeln, Hyazinthen und Osterglocken. Mein Vorteil: Ich kann die Tür öffnen und auf eigenen Füßen rausgehen, um die Frühlingsluft zu atmen ;-)
Eigentlich ist es für die Tomaten noch zu früh. Bei dem bedeckten Wetter bekommen sie nicht einmal am Fenster genug Licht, daher werden die Stängel immer länger statt dicker. Trotzdem hatte ich sie mit Absicht so früh ausgesät (KW9), weil ich sie bereits Mitte April ins Gewächshaus pflanzen will. Jetzt muss ich sehen, wie ich damit klarkomme. Erfreulicherweise sagen die Wetterfrösche mildes und immer mal wieder sonniges Wetter vorher, so dass ich die Pflanzen tagsüber ins Gewächshaus trage. Dort ist es zwar kühl aber hell, in diesem Entwicklungsstadium eindeutig die bessere Wahl. Abends hole ich sie dann wieder herein, damit sie die Nacht im Warmen verbringen können.
Da die Pflanzen bei mir auf dem (ungeheizten!) Fußboden statt auf einer geheizten Fensterbank stehen, habe ich Styroporplatten untergelegt. So sind sie wenigstens vor der direkten Kälte des Steinbodens geschützt.

Wer noch keine Tomaten gesät hat, kann das jetzt noch ganz entspannt nachholen. Mitte März (und wir sind jetzt mal großzügig) ist eindeutig früh genug, damit man Mitte Mai, wenn sie nach draußen dürfen, kräftige Pflanzen hat!

Salatwürfel

Mein Feldsalat im Gewächshaus wächst kaum. Kann am Wetter liegen – oder daran, dass ich ihn sehr mäßig gegossen habe. Ab jetzt bekommt er wieder mehr Wasser, da ja auch die Lichtmenge zunimmt. Dann hoffe ich mal auf noch eine reiche Ernte …

Lauch zum Friseur, bitte!

Im Winter ist die Gartenarbeit ja eher überschaubar – was auch mal ganz angenehm ist. Dafür ist die Lagerpflege umso wichtiger. Hier mein im Gewächshaus eingeschlagener Porree, dem ich die strubbeligen Schöpfe abgeschnitten habe, damit sich keine Schimmel- oder sonstigen Pilze bilden. Der Vorrat ist noch ganz schön beeindruckend, was? Zum allerersten Mal in 23 Jahren Gartenarbeit!

Herr Meyer lebt!

Unser Zitronenbaum, Sorte „Meyer“, verträgt keinen Frost. Deshalb habe ich VOR den kalten Nächten den Baum mit Vlies und Noppenfolie abgedeckt und unter dieser Abdeckung eine „Heizung“ installiert. Sie besteht aus einem Grablicht, das unter einem leicht erhöhten Ton-Blumentopf steht. Die Kerze erwärmt den Tontopf, der daraufhin gemütliche Strahlungswärme abgibt. Davon habe ich 3 Stück strategisch platziert und tatsächlich ist die Temperatur in dem Bereich der gemeinsam stehenden Olivenbäume, des Oleanders und Herrn Meyers nicht unter Null gesunken. q.e.d.

Gedrängel im Gewächshaus

Obwohl mein Gewächshaus unbeheizt ist, bietet es einen gewissen Schutz gegen Kälte, vor allem auch gegen eisigen Wind. Deshalb drängeln sich jetzt dort: Der eingeschlagene Porree, das Hochbeet mit den Salatpflanzen, Feldsalat auf dem Boden, der Zitronenbaum, 2 Olivenbäume, der Oleander und der vom Beet gerettete Rotkohl. Und Mäuse. Und ab heute auch: 2 Mausefallen ;-)

Oben hui, unten ...

Ja, der Mist ist gut versteckt, die sauber geharkte Erde (die ich erst unten ausgehoben, dann nebenan aufgehoben und zum Schluss oben draufgehoben hatte), sieht aus, als könne sie kein Wässerchen trüben. Aber untendrunter gärt (rottet) der Pferdemist und macht den Salatpflänzchen warme Füße. Die Erdwürfel habe ich übrigens alle selbst gepresst, den Feldsalat vorn im Bild selbst ausgesät. Bisher gibt es auch noch keine Schneckenverluste, die sind mit diesem Würfelsystem deutlich weniger gefährlich.

Mist, Mist, Mist!

Nein, ich bin nicht ärgerlich. Und fluche auch nicht. Sondern erläutere den Inhalt meines Gewächshaus-Hochbeetes. 14 Schubkarren voll Pferdemist habe ich hineingeschüttet, nachdem ich die Erde einen Spatentief ausgebuddelt und nebenan gelagert (und als Rampe genutzt) hatte. Dann Pappe auf den Mist, die Erde wieder drauf und … Tja, wie es dann aussieht, wenn es fertig ist, zeige ich morgen.

Grün sind die Kirschen schon

Kirschpaprika heißen die Dinger, weil sie rund sind und rot werden. Ansonsten werden sie etwa fünfmal so groß wie Kirschen und sind innen hohl – Paprika eben. Aber über passende oder unpassende Sortennamen wollte ich eigentlich gar nix sagen.

ROT sollen sie werden, dann sind sie nämlich sehr lecker und gut geeignet, um mit genau so leckeren Sachen gefüllt zu werden. Zum Beispiel mit selbst gemachtem Ziegenkäse (macht mein Mann ganz hervorragend) oder mit Reis oder Walnusspesto oder Kräutern oder Couscous oder Polenta oder …

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