Kartoffeln

Status quo

noch ist alles braun ...

So sieht er aktuell aus, der Gemüsegarten. Unter dem großen Vlies rechts liegen 5 Reihen Kartoffeln, unter dem kleinen Vlies links 2 Reihen Schnittsalat und eine Reihe Spinat. Ansonsten ist noch nicht viel passiert, außer, dass ich die Überbleibsel vom letzten Jahr langsam aber sicher beseitige (siehe wachsender Komposthaufen links oben im Bild), um die Beete für die Aussaaten vorzubereiten...

Kartoffeln pflücken

Nein, leider lagen die Kartoffeln nicht als fertige Klöße auf dem Feld beim Biohof und wir konnten sie auch nicht gemütlich im Stehen vom Baum pflücken. Aber da es eine Aktion der Pflückgemeinschaft war, mag man mir die Formulierung verzeihen. Bevor sie (die Kartoffeln im Bild) uns so gut schmeckten, mussten sie erst aufgehoben, weggeschleppt, gewaschen, geschält, gerieben, mit Milch, Butter, Grieß, Salz und Muskatnuss gemischt, geformt und gegart werden.
Aber eigentlich wollte ich ja vom Kartoffelstoppeln berichten. Der Biobauer unseres Vertrauens war wieder so nett, die Pflückgemeinschaft zum Aufheben einzuladen, und so konnte am Freitagabend fast eine ganze Tonne Kartoffeln vor dem Unterpflügen gerettet werden. Danke, lieber Biobauer ! 

Inventur

Die Lageräpfel sind weg, die Kürbisse auch. Aber wir haben noch ca. 8 kg Sauerkraut, Feldsalat, Porree, Grünkohl, Rosenkohl, eine Kohlrabi (die immer noch wächst) massenweise Kartoffeln und einige Maronen. Und immer wieder frische Zitronen, denn Herr Meyer (unser Zitronenbaum, Sorte „Meyer“) produziert fleißig weiter.

... die im Dunkeln sieht man nicht

Bei dem hier angesprochenen lichtscheuen Gesindel geht es nicht um Messerträger, sondern um Kartoffeln, die heimlich still und leise in dieser Erde schlummern. Damit das Beet aber nicht ganz so trostlos aussieht, bevor man was sieht, habe ich schon im letzten Jahr die Hyazinthen an den Rand gepflanzt. Wenn sie verblühen, wird das Kartoffellaub die welkenden Blätter gnädig verdecken, aber bis dahin bringen sie Farbe in den Gemüsegarten.
Jetzt frage ich mich nur, wie ich meinem Mann beibringen soll, dass er an dieser Stelle beim Kartoffelausgraben im Herbst gaaaanz vorsichtig sein muss …

Keine Gewichtskontrolle

Wenig Wohnraum ist für uns kein Problem. Außer im Frühjahr. Meine Pflänzchen-Anzuchtkästen stehen im Wohnzimmer, in der Küche und im Arbeitszimmer meines Mannes im Weg herum, die zum Keimen aufgesetzten Kartoffeln belegen das Bad.

Die Personenwaage ist also für die nächsten 6 Wochen tabu. Ist mir aber egal, ich benutze sie sowieso nie. Warum auch? Wenn der Hosenbund zwickt, weiß ich, dass ich zu viele Weihnachtsplätzchen (alternativ: Apfelkuchen von den langsam weich werdenden Äpfeln oder Nussecken von den im Herbst aufgesammelten Walnüssen oder … ) gefuttert habe. Eigentlich doch ganz einfach ;-)

Unsere Kartoffeln sind schwer im Kommen

Unsere Arbeit trägt erste Früchte - oder besser: Blätter. Die Kartoffelnpflanzen warten nur noch darauf angehäufelt zu werden und stehen ansonsten super im Saft.

Unser neustes Projekt: Garten-Sharing

Anfang April ging es los im Garten von Thomas und Irina. Garten-Sharing dürfte man das wohl Neudeutsch nennen. Und so rückten wir zu gut zwölf Leuten mit Rädern, Anhängern und Gartengerät an. Die ersten Spatenstiche für unseren kleinen Kartoffelacker wurden gesetzt. Mit hoher Präzision und Muskelkraft wurde erst einmal die Grasnarbe entfernt. Da kamen Geräte zum Einsatz, mit denen ich bislang eher weniger Berührung hatte: Grabegabel und Spaten waren noch die geläufigsten.

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