Grünkohl

Noch keine Winterpause

Ein Meter Rosenkohl

Hier war es zwar einige Zeit etwas ruhiger, aber das hing mit akutem Zeitmangel zusammen. Von Winterpause im Garten ist jedenfalls noch keine Rede. Auf den Beeten stehen noch Salate, Rosenkohl, Rote Bete, Grünkohl, Möhren, Petersilie und Porree. Im Gewächshaus leuchten die roten Glockenpaprika, von denen einige auch schon in Kombination mit Rosmarin eine schöne Weihnachtsdeko abgeben. (Wer die Bilder sehen möchte, muss auf „weiterlesen“ klicken.)

So ein Salat!

Grünkohlaustrieb

Der gewitzte Gärtner sieht sofort: Das ist kein Salat, das ist Grünkohl. Stimmt. Aber die neuen Blättchen, die nach dem Winter austreiben, sind mild im Geschmack und ganz zart. Ein perfekter Salat. Entweder mit einer kräftigen Senfsauce oder einem feinen Dressing mit rosa Grapefruitsaft.

Grünkohl im Eimer

Bis eben noch auf dem Feld (das demnächst für die Kartoffeln benötigt wird), jetzt im Eimer und gleich auf dem Tisch. Natürlich nicht alles. Insgesamt 6 Portionen stecken in den Eimern (jeweils für 2 Leute). Also: Waschen, blanchieren, durch den Fleischwolf drehen und dann mit Kartoffeln futtern. Hm … Lecker!

Was wächst denn da noch alles?

Der Garten ist immer noch prallvoll. Zum ersten Mal in meinem Gärtnerleben überhaupt. Vorn unter den Netzen wachsen riesige Mengen Grünkohl und Porree, dann gibt es noch Rosenkohl, Rotkohl, Möhren, diverse Salate und eine letzte Rote Bete. Ich weiß gar nicht, wo ich die Steckzwiebeln und den Knoblauch für den Herbst-/bzw. Überwinterungsanbau hinsetzen soll. Ein Luxusproblem!

40 Liter Grünkohl

Die Reste des Grünkohls müssen vom Beet, weil da jetzt Zwiebeln und Möhren hin sollen. Stehen bleiben dürfen nur die 2 Pflanzen in inniger Umarmung mit der Wicke. Der Rest hatte gar nicht nach so viel ausgesehen, aber tatsächlich war dann doch die Wäschetasche voll. Ich habe einige Stunden gewaschen, gekocht und gefleischwolft. Jetzt liegen noch 7 Portionen in der Tiefkühltruhe. Und er ist immer noch megalecker!

Seid umschlungen, Millionen!

Naja, eigentlich ist es nur dieser Grünkohl, der da von einer Sommerwicke umschlungen wird, dafür aber aufs Liebevollste.

Die Sommerwicke stammt aus der (von Mäusen oder Vögeln verscharrten) Gründüngung des letzten Jahres. Und jetzt Tusch: sie blüht! Im März! Zu einem Termin, zu dem ich sie normalerweise noch nicht mal säen würde, weil sie keinen Frost verträgt!
Nun stellt sich die Frage: Wer will diese beiden trennen? Ich etwa? Den eng umschlungenen Grünkohl wegfuttern, sodass die Wicke haltlos am Boden zerstört ist? Wer hat eigentlich gesagt, nur die Frage, ob man Fleisch isst, sei moralisch …?

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