Stroh

Gerade noch rechtzeitig

Erbeerbeet mit Stroh und Netz
Kurz vor dem Gewitter schnell auf Stroh gebettet

habe ich die Erdbeeren auf Stroh gebettet und ein Netz darüber gelegt. Das Stroh verhindert, dass die Früchte auf dem Boden liegen. So bleiben sie sauber, trocknen nach einem Regen schneller ab und schimmeln nicht so schnell. Das Netz hält die Vögel fern, die nämlich auch große Erdbeerliebhaber sind. Nach dem Motto: „Mer mut och jönne könne“ gibt es aber genügend Erdbeerpflanzen, die NICHT abgedeckt sind. Daran dürfen die Piepmätze sich gütlich tun.

Faulheit siegt

Eigentlich ist das Stroh für den Hühnerstall. Aber der Rosmarin war noch nicht gegen Frost geschützt (welchen Frost, fragen wir uns?) und ich hatte beim besten Willen keine Lust, Laub aus dem Wald zu holen. Echt nicht. Aber so gar nicht. Was also tun? Heimlich (weil mein lieber Mann für das Hühnerstroh sorgt, indem er regelmäßig eine sehr große, sehr unhandliche Tüte voll beim Bauern holt – mit dem Fahrrad, versteht sich!) habe ich zwei Eimer Stroh entwendet und dem Rosmarin auf die Füße geschüttet. Selbst wenn er (der Rosmarin, nicht mein Mann!) also oberirdische Frostschäden bekäme (was ja rein theoretisch immer noch sein könnte), bliebe der Wurzelbereich geschützt.

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