Frostschutz

Da war noch Winter ...

ein Laubkasten schützt die Wurzeln vor Frost

Olivenbäume sind zwar frosthart, das gilt aber nicht bei durchfrierenden Wurzelballen. Deshalb habe ich im Dezember einen Laubkasten gebaut, in dem die Töpfe gut isoliert standen. Da zu dem Zeitpunkt die Tagetes noch blühten, blieben sie stehen.
Nun sahen die toten Stängel nicht mehr schön aus (bitte auf "weiterlesen" klicken, der schlimmste Frost ist (hoffentlich) vorbei und hinter dem Kasten wollten die Mini-Narzissen ans Tageslicht. Deshalb sieht das Beet jetzt so aus, wie das letzte Foto zeigt.

Herr Meyer lebt!

Unser Zitronenbaum, Sorte „Meyer“, verträgt keinen Frost. Deshalb habe ich VOR den kalten Nächten den Baum mit Vlies und Noppenfolie abgedeckt und unter dieser Abdeckung eine „Heizung“ installiert. Sie besteht aus einem Grablicht, das unter einem leicht erhöhten Ton-Blumentopf steht. Die Kerze erwärmt den Tontopf, der daraufhin gemütliche Strahlungswärme abgibt. Davon habe ich 3 Stück strategisch platziert und tatsächlich ist die Temperatur in dem Bereich der gemeinsam stehenden Olivenbäume, des Oleanders und Herrn Meyers nicht unter Null gesunken. q.e.d.

Faulheit siegt

Eigentlich ist das Stroh für den Hühnerstall. Aber der Rosmarin war noch nicht gegen Frost geschützt (welchen Frost, fragen wir uns?) und ich hatte beim besten Willen keine Lust, Laub aus dem Wald zu holen. Echt nicht. Aber so gar nicht. Was also tun? Heimlich (weil mein lieber Mann für das Hühnerstroh sorgt, indem er regelmäßig eine sehr große, sehr unhandliche Tüte voll beim Bauern holt – mit dem Fahrrad, versteht sich!) habe ich zwei Eimer Stroh entwendet und dem Rosmarin auf die Füße geschüttet. Selbst wenn er (der Rosmarin, nicht mein Mann!) also oberirdische Frostschäden bekäme (was ja rein theoretisch immer noch sein könnte), bliebe der Wurzelbereich geschützt.

RSS - Frostschutz abonnieren