Vortrag über das belgische Atomkraftwerk Tihange

Was? Vortrag
Wann? Donnerstag, 12. April
Wo? 41236 Mönchengladbach-Rheydt, Wilhelm-Strauß-Str. 34 (Ernst-Christoffel-Haus)
Teilnahmegebühr/Eintritt? frei
Beschreibung der Veranstaltung:
Seit mehreren Jahren beherrscht das Atomkraftwerk Tihange die öffentliche Diskussion. Kein anderes Thema bewegt die Menschen zwischen Aachen, Maastricht und Mönchengladbach so wie die Risiken, die von dem belgischen Atomkraftwerk Tihange ausgehen. Und dies obwohl keine Woche vergeht, in der die Medien über keinen neuen Störfall oder ein anderes Vorkommnis, das im Zusammenhang mit dem Betrieb das AKW steht, berichten. Ein Störfall reiht sich an den nächsten. Trotz des vielfältigen Protests von Bürgerinnen und Bürgern in der Euregionalen Grenzregion zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden zeigt sich die belgische Regierung bisher weitgehend unberührt und lässt die gefährlichen Atomreaktoren weiterhin am Netz.

Ortsteile Mönchengladbachs liegen Luftlinie in der besonderen Gefahrenzone der belgischen Atomreaktoren in Tihange. Daran erinnern uns, wenn in unserer Stadt jeden ersten Samstag um 12:00 Uhr öffentlich die Alarmsirenen ertönen.

Welche Risiken gehen von dem belgischen Atomkraftwerk Tihange für die Menschen in Mönchengladbach aus? Dieser Frage möchten wir auf unserer Veranstaltung am 12. April 2018 nachgehen.

Als sach- und fachkundiger Referenten steht uns dafür der Kinderarzt Jürgen Wintgens vom IPPNW Mönchengladbach, der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V zur Verfügung.*

Jürgen Wintgens wird dabei zunächst die Geschichte der Nutzung der Radioaktivität und Kernkraft und ihren direkten Auswirkungen auf den Menschen beleuchten und fokussiert dann auf mögliche Folgen für Mönchengladbach, wie zum Beispiel das Thema Jodprophylaxe.

Nach dem Vortrag bleibt noch Zeit für Anregungen, Fragen und Diskussion.

*IPPNW-Deutschland sind 6.500 Ärzte und Ärztinnen, Medizinstudierende und Fördermitglieder. Weltweit setzen sich mehrere tausend Mediziner und Medizinerinnen in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt ein. Für ihr Engagement hat die Organisation 1985 den Friedensnobelpreis bekommen.

Die Veranstaltergemeinschaft dankt der Evangelischen Kirchengemeinde Mönchengladbach für die großzügige Überlassung des Veranstaltungssaals im Ernst-Christoffel-Haus an der Wilhelm-Strauß-Str. 34 in Mönchengladbach.

Veranstaltergemeinschaft: Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach Ratsfraktion, Bürgeraktion Umweltschutz Mönchengladbach, FDP Ratsfraktion Mönchengladbach, Integrationsrat Mönchengladbach und IPPNW Mönchengladbach, SPD Ratsfraktion Mönchengladbach

12 Apr 2018 - 19:30
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