Daniele Schumann - Diplom-Pädagogin, arbeitet aktuell im Bereich Markenschutz bei der Borussia

Dani nutzt das Autofasten als Testballon für ein Familienleben ohne Auto.

"Als meine Eltern damals erlaubten, dass ich mit den Rad zur Schule nach Korschenbroich fahren durfte, war das eine Erlösung. Endlich nicht mehr angewiesen auf den Schulbus! Danach war das Fahrrad als Jugendliche immer das optimale Fortbewegungsmittel, denn man kam zügig von einem Ortsteil in den anderen und auch nach Mönchengladbach. Als Studentin in Köln habe ich ein Fahrrad dort an der Uni in den Fahrradkeller gestellt und bin immer, wenn ich zu meinen diversen Studentenjobs musste, mit dem Fahrrad dahin geradelt.
Im späteren Arbeitsleben war das nicht mehr so einfach möglich, zum einen aufgrund der Strecken, die ich zu bewältigen hatte und aufgrund des mitzuführenden Materials. Umso mehr habe ich mich dann dem Radsport verschrieben und bin mit dem Rennrad unterwegs gewesen. Heute steht wieder mehr das Tourenrad im Vordergrund, mit dem wir als Familie längere Radtouren unternehmen. Gerne würde ich wieder einen reinen Fahrradurlaub machen, wie wir ihn schon mehrmals gemacht haben, vielleicht mal durch Frankreich. Das Autofasten ist für mich ein bisschen ein Test, wie ich den Familienalltag ohne Pkw organisieren kann. Ich bin sehr gespannt."