Herzlich Willkommen!

NEWSLETTER Du hast Interesse an unseren Aktivitäten oder möchtest einfach auf dem Laufenden gehalten werden, dann schicke uns hier eine E-Mail mit dem Betreff "Newsletter" . Du wirst dann regelmäßig über Aktionen, neu entstehende Gruppen informiert.

MITMACHEN Du wohnst im Raum Korschenbroich und möchtest hier online aktiv werden und Deine Ideen einbringen? Herzlich willkommen. Am besten Du schickst uns einfach kurz eine Nachricht über unser Kontaktformular mit dem Betreff "Log-in Daten". Wenn Du erwähnst, in welchem Stadtteil Du wohnst, erhältst Du umgehend von uns die Zugangsdaten.

Strubbeliger Mais

Das ist sie, die Blüte

Der Mais blüht. Also zumindest manche Maispflanzen blühen bereits richtig, andere so halb, viele gar nicht (für weitere Fotos auf „weiterlesen“ klicken). Das ist mir durchaus recht, denn so hoffe ich, dass sie auch nicht alle gleichzeitig reifen. Den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen ist sowieso nicht ganz einfach, denn der Übergang zwischen Zucker und Stärke geschieht im Verborgenen. Wenn die äußeren Hüllblätter der Kolben gelb werden, ist es zu spät. Bis dahin ist allerdings noch viel Zeit. Jetzt heißt es: regelmäßig wässern und mit ausreichend Nahrung versorgen (in meinem Fall: Jauche), damit die Kolben schön dick werden … Die Sorte ist übrigens wieder der altbewährte Bantam, nachdem der Versuch mit Ashworth im letzten Jahr zwar von der Menge zufriedenstellend aber vom Geschmack eher enttäuschend war.

Vampire? Kein Problem!

Mein Frühstück - okay, das war ein Scherz ;-)

Ist er nicht schön, mein Knofi? Eine richtig dicke Knolle, saftig, würzig und scharf (ich hab mein Fotomodell direkt nach dem Shooting aufgegessen). So eine tolle Ernte hatte ich noch nie – und dabei hatte ich schon das Schlimmste befürchtet, weil ich die Zehen im letzten Herbst (!) eigentlich ein bisschen tief eingesetzt hatte. Aber genau das scheint ihnen gut gefallen zu haben. Heimlich, still und leise haben sie sich zu prächtigen Vampirschrecks entwickelt. Seitdem bin ich noch entspannter, wenn ich abends in der Dämmerung die Fledermäuse herumflitzen sehe ...
Überwinterungsknofi ist übrigens in unseren Breiten generell viel ertragreicher als solcher, den man erst im Frühjahr steckt. Und das Pflanzmaterial sollte man wirklich im Fachhandel kaufen (Bio-Saatgut-Versand), da der Knofi, den man im Laden zum Futtern kauft, meist von anderen Sorten ist, die bei uns nicht so gut gedeihen.

Her mit den Bohnen!

Wie lang muss ich denn noch warten?

Bisher blühen die Buschbohnen nur, aber das schon ganz ordentlich. Jetzt warte ich auf die Böhnchen. Mal sehen, ob ich diese Sorte auch anhäufeln und festbinden muss. Die letztjährige Sorte wurde so instabil, dass ich am vorderen und hinteren Ende der Reihe jeweils einen Stab einschlagen und Kordel dazwischen spannen musste, damit nicht alles in den Dreck fiel. Ich bin gespannt …

Frühzauber

Verschiedene Paprikasorten im Test

… heißt diese bereits reich behängte Paprika-Sorte, die freilandtauglich und – der Name verrät es – besonders früh ist. Leider schmecken Paprika ja am besten ausgereift, also NICHT grün. Welche Farbe die reife Frucht annimmt, ist unterschiedlich. Gelb, rot, orange, lila und braun abreifende Sorten gibt es, diese hier ist, glaube ich, rot. Man weiß es nicht genau, noch färbt sich keine der schönen Schoten. Dabei rede ich ihnen jeden Tag gut zu … ;-)

Noch schnell vor dem Regen ...

Riesenkohlrabi und Ringelblumen

habe ich die vorgezogenen Riesenkohlrabi ausgepflanzt. An der Stelle standen vorher die Erbsen, deren Wurzeln ich im Boden gelassen habe, weil sie dann den Stickstoff freisetzen, den sie an ihren Wurzeln gesammelt haben. Ja, wer aufgepasst hat, konnte dieselbe Beschreibung schon bei den Dicken Bohnen lesen. Alle Leguminosen (also Erbsen, Bohnen, Linsen, Sojabohnen, Erdnüsse und Lupinen) sammeln Stickstoff aus der Luft an ihren Wurzeln in kleinen Knollen. Der Klee, eine Unterart der Hülsenfrüchtler oder Schmetterlingsblütler, tut das übrigens auch. Wenn das Kraut oben abstirbt (oder durch meine Schere entfernt wird), verrotten langsam auch die Wurzeln und stellen den gesammelten Stickstoff damit anderen Pflanzen zur Verfügung. In diesem Fall also dem Riesenkohlrabi.
Zur Abwehr des Kohlweißlings habe ich Ringelblumen zwischen die Kohlpflanzen gesetzt. Das wird nicht ganz reichen, denn der Kohl riecht stärker als die Ringelblume, aber außerdem sieht es nett aus, wenn die Blumen blühen. Regelmäßig muss ich trotzdem die Blattunterseiten nach Eiern des Kohlschädlings absuchen und die Eier zerdrücken. Sonst fressen die schlüpfenden Raupen meinen schönen Kohl auf. Ein Netz, wie ich sie über die Kopfkohlarten und über den Rosenkohl gelegt habe, mag ich hier nicht überlegen – weil der Riesenkohlrabi genau in meinem Blickfeld liegt, wenn ich am Schreibtisch sitze. Da sieht das Netz einfach zu doof aus. Mal sehen, wie lang diese Strategie funktioniert …

Stachelbeeren mit Sonnenbrand

Stachelbeerstrauch
Sieht toll aus - ist es aber nicht

Der Stachelbeerstrauch trägt wie jedes Jahr überreichlich. Aber wieder haben die Beeren einen Sonnenbrand bekommen. Die Haut wird an der Stelle braun, die Beere wird faul. Nur die Früchtchen, die auf den untersten Zweigen schon fast auf dem Boden liegen, sind unversehrt, maximal ein Fünftel der ganzen Menge. Das ist immer schade aber besonders in diesem Jahr, in dem die Blüten der Mirabellen und Pfirsiche erfroren sind und deshalb gar keine Früchte bringen. Wir werden doch nicht etwa Obst kaufen müssen …?!?

DickeBohnenBlätter für Dickköpfe

Dicke Bohnen
Die Dicken Bohnen sind reif

Die Dicken Bohnen sind reif. Lecker sind sie auch und noch zart, deshalb ernte ich sie jetzt in großen Mengen, pule die Kerne aus den flauschigen Schoten und friere die Böhnchen ein. Übrig bleibt die ca. 1 Meter hohe Pflanze mit ihrem viereckigen Stengel und den labberigen Blättern, an deren Pfahlwurzeln Stickstoff gebunden ist. (Bitte auf „weiterlesen“ klicken.)
Nur wenige Meter daneben, zur gleichen Zeit: Auf den Kohlbeeten wucherte das Unkraut höher als der Kohl, das habe ich nach der Rückkehr aus dem Urlaub ausgerissen oder geschuffelt und zwischen den Kohlpflanzen liegen gelassen. Als Mulch hält das Zeug die Feuchte im Boden und gibt die Nährstoffe, die es dem Boden entzogen hat, in der Rotte zurück. Aber das reicht dem Kohl noch nicht, denn kaum eine andere Pflanze entwickelt auf einem winzigen Fleck Erde mit nur einer Wurzel eine derartige Biomasse. Ein einziger Kohlkopf wiegt, wenn er ausgewachsen ist, locker zwischen 3 und 5 Kilo! Wie der Mensch auch muss der Kohl aber ordentlich reinhauen, damit er dick wird. Da Bohnen und Kohl sich gut vertragen, schneide ich die Dicken Bohnen Stengel knapp über dem Boden ab, schnipsele sie in 10 cm lange Stücke und mulche sie um den Kohl herum. Damit bin ich die Stengel los, die sonst nur meinen Kompost überfluten würden, und der Kohl freut sich über die Mulchdecke, die sich langsam zersetzt und kann die Nährstoffe aufnehmen, die das Bohnengrün freigibt. Die Wurzeln mit den Stickstoffknöllchen bleiben in ihrem Beet. Dazwischen pflanze ich die vorgezogenen Grünkohlpflanzen. Sie profitieren von der Stickstoff-Düngung, die aus den Wurzeln der Bohnenpflanzen kommt, wenn diese verrotten.

Frisches Grün

Auch die Gärtnerin will mal Urlaub haben und so war der Garten sich selbst überlassen. 17 Tage lang. Nach einigen Stunden Dschungeleinsatz ist nun endlich wieder das zu sehen, was hier wachsen soll, nämlich Möhren. Das kniehoch stehende Unkraut dazwischen habe ich einfach geschuffelt und liegen gelassen. Nach 48 Stunden SOMMER ist von diesem Mulch fast nichts mehr zu sehen …

6. Repair Café mit Kleidertauschbörse

Am Samstag den 17.6. findet das 6. Repair Café statt, zudem wechseln auch wieder schicke Kleider den Besitzer/Besitzerin! Also räumt schon mal euren Kleiderschrank leer, kommt vorbei und tauscht mit anderen. Das macht Spaß und mann/frau findet tolle neue Anziehsachen und das zum Nulltarif;-))
Oder kommt vorbei mit euren defekten Geräten - Neukaufen kann jeder - Aber so macht es mehr Freude euch/uns, der Umwelt und dem Geldbeutel - mehr Win/Win geht nicht;-))

Die Erfolgsgeschichte geht weiter - wir freuen uns riesig auf euch alle!

Der Kumpel schrumpelt

Noch sind sie frisch ...

Er schrumpelt nicht selbst sondern das, was man hineintut. Den Trockenschrank haben wir selbst gebaut. Er besteht aus einem licht- und fliegendichten Schrank mit Edelstahlgittern, einem Sonnekollektor, der über ein Rohr mit der Unterseite des Schranks verbunden ist und Luftauslasslöchern knapp unter dem Dach (für mehr Fotos auf „weiterlesen“ klicken). Die Luft wird im Kollektor erwärmt, durchströmt den Schrank wie einen Kamin und tritt oben wieder aus. Die Kräuter, in diesem Fall Zitronenmelisse, sind innerhalb von 1-2 Tagen perfekt trocken.

Seiten

41352 - Einfach besser leben RSS abonnieren