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Zeigt her eure Füße ...

Kein Spanner sondern eine Raupe ;-)

… damit ich sie zählen kann! Warum? Ich will schließlich wissen, wer da am frühen Sonntagmorgen ins Wohnzimmer schaut. Und immer weiter gen Himmel kriecht. Hey, falsche Richtung, unbekannter Freund! Also auf zur Rettung und Bestimmung. Dabei sind meine Kenntnisse in Sachen Identitätskontrolle eher rudimentär: Wer 3 Paar Brustbeine, 4 Paar Bauchbeine und ein Paar „Nachschieber“ hat, wird mal ein Schmetterling. Welcher? Das ist der nächste Schritt. Also erstmal zählen (auf „weiterlesen“ klicken, da kommen besser zum Zählen geeignete Fotos):
3 + 7 + 1. Sieben Bauchbeinpaare??? Also handelt es sich hier nicht um eine Schmetterlingsraupe. Aber um was dann? Zum Glück gibt es Suchmaschinen, die auch für „Raupe schwarz mit orangen Punkten“ ein paar Treffer landen. Und so lautet des Rätsels Lösung höchstwahrscheinlich: Blattwespe Tenthredo mandibularis. Aha. Ich grüße also höflich und helfe dem Besucher von der Scheibe auf eine Pflanze. Auf Wiedersehen – ob nun mit 11 Beinpaaren oder einem Flügelpaar, egal, hier bist du immer willkommen ;-)

Geschafft

Mysteriös ist das fehlende Glas in der Mitte ...

In den letzten Tagen (Wochen?) fehlte mir die Zeit zum Bloggen, was zum Teil an der Verarbeitung der Apfel- und Birnenernte lag. Aber jetzt ist die Versorgung des morgendlichen Müslis mit Kompott gesichert. Und einige Desserts sind auch noch drin. Oder Kuchenbelag (wer Streuselkuchen noch mit Kirschen statt Jostabeeren macht, hat den Knall noch nicht gehört). Oder Beilage zu Reibekuchen. Und Marmelade, Gelee und Saft gibt es auch. Und das ist ja nur der Teil, der schon verarbeitet im Regal steht. In der Garage gibt es ja noch Schränke, Regale und Körbe voller Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Kürbisse und die 2 Fässer mit Sauerkraut …
Und was im Garten noch alles wächst, erfahrt ihr bald hier in diesem Theater ;-)

Besucherandrang

Ein Schachbrett? Nein, ein kleiner Eisvogel (weißer Admiral)

Meist bin ich ja nicht schnell genug, aber ein paar Besucher konnte ich fotografieren, bevor sie zur nächsten Blüte oder zum nächsten Blatt entschweben. So viele Schmetterlinge wie dieses Jahr hatten wir noch nie, auch Käfer laufen oder fliegen mir dauernd über den Weg (auf „weiterlesen“ klicken für mehr Fotos).

Volle Feigen

Feiglinge, wohin man schaut

Die Feigensträucher (insgesamt 3) hängen voller Früchte. Allerdings ist es nun zu spät. Nachdem die Frühjahrsansätze in der kalten Nacht im April alle erfroren waren, bestand die Sommerernte aus 20 Feigen. Die neuen Ansätze werden wohl nicht mehr reif werden, weil die Tage zu kurz und die Nächte zu kalt sind. Schade.

Wir waren dabei!

Normalerweise besteht hier für Radler akute Lebensgefahr

Vier mal im Jahr übernehmen die Radler in Mönchengladbach einen großen Teil der Straßen. Sternfahrt lautet der offizielle Titel, mir gefällt das "Rudel-Radeln" natürlich besser. Gestern waren wir unter ca. 1000 anderen Radlern mal wieder dabei. Und gleich auf dem Foto in der Rheinischen Post. Leider ohne 41352-Logo. Hm, an der Werbung müssen wir eindeutig noch arbeiten ;-)

zum RP-Artikel

Heimtückische Schönheiten

Scharf? Nicht scharf?

Jalapeños heißen diese Chilis, die mit dem Schärfegrad 3 (von 10) im Katalog der Bingeheimer-Saatgut AG angegeben waren. Dickfleischig sollten sie auch sein. Prima, dachte ich, und baute sie im letzten Jahr erstmalig an. Dickfleischig stimmt, aber scharf waren die überhaupt nicht! Naja, dachte ich, vielleicht eine spontane Mutation des entsprechenden Samenkorns. Neues Jahr, neues Glück. Wieder entkernte ich die erste, lutschte vorsichtig am dicken, knallroten Fruchtfleisch: mild, fruchtig, lecker. Nix scharf. Aber dann fasste ich mir kurz darauf ans Auge – oha! Die Schärfe sitzt ausschließlich (!) in den Scheidewänden und Samen. Ich komme also auf meine ursprüngliche Idee zurück und werde die 7 cm langen Schoten in dicke Ringe schneiden und einkochen. Allerdings mit Samen. Und dann wird der Durchschnitt zwischen mildem Fruchtfleisch und scharfen Samen hoffentlich genau die Schärfe ergeben, die ich auf Pizza so liebe ;-)

Schweinebande!

Es war einmal ein schönes Salatpflänzchen ...

Natürlich keine Schweine sondern Schnecken, aber dem Ärger ist egal, wie die Viecher heißen und ob sie auf vier Klauenfüßen oder auf einer Schleimspur daherkommen. Menno!

Es wächst mir über den Kopf

Bin ich so klein, oder die so groß ...?!?

In diesem Jahr habe ich die Tomaten 4 Wochen früher gesät, 4 Wochen früher ins Gewächshaus gepflanzt und sie tragen tatsächlich seit Ende Juni regelmäßig. Inzwischen macht sich die verlängerte Wachstumsperiode allerdings auch deutlich bemerkbar: Sie wachsen förmlich in den Himmel. Zumindest in den Gewächshaushimmel. Demnächst muss ich Tomaten mit der Leiter ernten – naja, solange es Tomaten sind und keine Erdbeeren ;-) Ach übrigens: lecker sind sie immer noch!

Konserven ohne Dose

Ein kleiner Teil meiner Arbeitsergebnisse

In den letzten Tagen habe ich nichts geschrieben, weil im Garten so viel zu tun war: Kohlköpfe ernten, Wintersalate an deren Stelle setzen, den Kohl zu Sauerkraut verarbeiten, Petersilie mit Salz und Öl einlegen, Rote Bete süß-sauer einkochen, Möhren und Paprika milchsauer einlegen (also wie Sauerkraut!) und Pfirsiche einkochen. Ach ja, gearbeitet habe ich auch noch …

Hier also die Details (bitte auf „weiterlesen“ klicken):
Der Dickkopf (gemeint ist der ohne Brille) war gar nicht der schwerste, aber mit über 3 Kilo immerhin auf Platz 2 (Platz 1 hatte über 3,5 Kilo). Von diesem Kaliber hatte ich insgesamt 4 Kohlköpfe, die zusammen 13 kg ergaben. Diese habe ich geachtelt und dann auf meinem Superkrauthobel (3 parallele Messer) in die schicke rosa Box gehobelt, mit Salz gemischt (80g Salz für 13 kg Kohl) und in den Sauerkrauttopf geprügelt. Der Kohl war so saftig, dass ich zum Schluss 1 Liter Flüssigkeit abschöpfen musste, damit der Topf nicht zu voll war! Da der Topf selbst auch schon einige Kilo wiegt (ich schätze 7, habe ihn aber nicht gewogen), habe ich ihn NACH dem Einstampfen auf das Rollwägelchen gestellt, auf dem er heute Nachmittag in die Garage verfrachtet wird.
Die Möhren und Paprika (ich hatte sooooo viel Paprika, dass wir ihn nicht mehr frisch futtern konnten!) habe ich in Scheiben geschnitten bzw. in Stifte gehobelt und ebenfalls mit Salz (1%), etwas Zitronensaft und jeweils 2 EL Saft vom letztjährigen Sauerkraut in die großen Gläser geschichtet. Das säuert jetzt auch ein paar Wochen vor sich hin, wird aber nicht sehr sauer. Um den Geschmack zu testen, probiere den milchsauer vergorenen Karottensaft von dm-Bio. Der ist auch nicht sauer.
Vier Gläser habe ich mit süß-sauer eingelegter Rote Bete eingekocht, weil die Bete vom Beete musste, um auch hier Platz für den Wintersalat zu machen (man könnte meinen, der ganze Garten wäre jetzt voller Wintersalat – und ganz falsch liegt man damit auch nicht). Keine Ahnung, ob uns das schmeckt – deshalb ja erstmal 4 Gläser. Rote Bete habe ich noch für ca. 20 weitere Halblitergläser.
Die Pfirsiche stammen von einem Biotop, das unsere BUND-Gruppe pflegt (wir seltener, weil wir ja selbst im Garten gut zu tun haben). Es sind weiß- und gelbfleischige, beide Sorten granatenlecker. Die habe ich nur mit etwas Zitronensaft (damit die Früchte die Farbe behalten) und Wasser eingekocht. Zucker kommt bei uns nie in Obstkonserven.
In der Flasche ist noch übriggebliebener süß-saurer Sud, den ich später mit weiteren Roten Beten einlege, falls uns das Zeug schmeckt.
Kein Bild habe ich von der Petersilie gemacht. Die habe ich fein gehäckselt, 4:1 mit Salz gemischt (also 300 g Petersilie mit 75 g Salz), fest in ein Glas gedrückt und dann oben Rapsöl draufgegossen. Das Öl sickert langsam in die Petersilien-Salz-Mischung und hält das Zeug frisch. Das benutze ich im Winter, wenn es keine frischen Kräuter gibt, für Salatsaußen, Suppen, Gemüsebrühe und wann immer ich beim Kochen sonst frische Petersilie benutzen würde.

So, ich habe fertig - jetzt seid ihr dran!

Die Paprikaflutwelle rollt weiter

Viele Paprikasorten sind übrigens mehrjährige Pflanzen. Ich habe es noch nie geschafft, sie in einem kühlen, hellen, frostfreien Raum lebend über den Winter zu bekommen (weil es einen solchen Raum bei uns nicht gibt), aber vielleicht habt ihr die Möglichkeit? Übrigens: Bei den Sorten, die im Herbst ihre Blätter abwerfen, ist das Licht im Winterquartier nicht entscheidend, die dürfen dann auch dunkel stehen. Wenn keine Blätter – dann keine Photosynthese – also kein Lichtbedarf. Gilt für alle Pflanzen im Überwinterungsmodus.

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