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Noch schnell vor dem Regen ...

Riesenkohlrabi und Ringelblumen

habe ich die vorgezogenen Riesenkohlrabi ausgepflanzt. An der Stelle standen vorher die Erbsen, deren Wurzeln ich im Boden gelassen habe, weil sie dann den Stickstoff freisetzen, den sie an ihren Wurzeln gesammelt haben. Ja, wer aufgepasst hat, konnte dieselbe Beschreibung schon bei den Dicken Bohnen lesen. Alle Leguminosen (also Erbsen, Bohnen, Linsen, Sojabohnen, Erdnüsse und Lupinen) sammeln Stickstoff aus der Luft an ihren Wurzeln in kleinen Knollen. Der Klee, eine Unterart der Hülsenfrüchtler oder Schmetterlingsblütler, tut das übrigens auch. Wenn das Kraut oben abstirbt (oder durch meine Schere entfernt wird), verrotten langsam auch die Wurzeln und stellen den gesammelten Stickstoff damit anderen Pflanzen zur Verfügung. In diesem Fall also dem Riesenkohlrabi.
Zur Abwehr des Kohlweißlings habe ich Ringelblumen zwischen die Kohlpflanzen gesetzt. Das wird nicht ganz reichen, denn der Kohl riecht stärker als die Ringelblume, aber außerdem sieht es nett aus, wenn die Blumen blühen. Regelmäßig muss ich trotzdem die Blattunterseiten nach Eiern des Kohlschädlings absuchen und die Eier zerdrücken. Sonst fressen die schlüpfenden Raupen meinen schönen Kohl auf. Ein Netz, wie ich sie über die Kopfkohlarten und über den Rosenkohl gelegt habe, mag ich hier nicht überlegen – weil der Riesenkohlrabi genau in meinem Blickfeld liegt, wenn ich am Schreibtisch sitze. Da sieht das Netz einfach zu doof aus. Mal sehen, wie lang diese Strategie funktioniert …

Stachelbeeren mit Sonnenbrand

Stachelbeerstrauch
Sieht toll aus - ist es aber nicht

Der Stachelbeerstrauch trägt wie jedes Jahr überreichlich. Aber wieder haben die Beeren einen Sonnenbrand bekommen. Die Haut wird an der Stelle braun, die Beere wird faul. Nur die Früchtchen, die auf den untersten Zweigen schon fast auf dem Boden liegen, sind unversehrt, maximal ein Fünftel der ganzen Menge. Das ist immer schade aber besonders in diesem Jahr, in dem die Blüten der Mirabellen und Pfirsiche erfroren sind und deshalb gar keine Früchte bringen. Wir werden doch nicht etwa Obst kaufen müssen …?!?

DickeBohnenBlätter für Dickköpfe

Dicke Bohnen
Die Dicken Bohnen sind reif

Die Dicken Bohnen sind reif. Lecker sind sie auch und noch zart, deshalb ernte ich sie jetzt in großen Mengen, pule die Kerne aus den flauschigen Schoten und friere die Böhnchen ein. Übrig bleibt die ca. 1 Meter hohe Pflanze mit ihrem viereckigen Stengel und den labberigen Blättern, an deren Pfahlwurzeln Stickstoff gebunden ist. (Bitte auf „weiterlesen“ klicken.)
Nur wenige Meter daneben, zur gleichen Zeit: Auf den Kohlbeeten wucherte das Unkraut höher als der Kohl, das habe ich nach der Rückkehr aus dem Urlaub ausgerissen oder geschuffelt und zwischen den Kohlpflanzen liegen gelassen. Als Mulch hält das Zeug die Feuchte im Boden und gibt die Nährstoffe, die es dem Boden entzogen hat, in der Rotte zurück. Aber das reicht dem Kohl noch nicht, denn kaum eine andere Pflanze entwickelt auf einem winzigen Fleck Erde mit nur einer Wurzel eine derartige Biomasse. Ein einziger Kohlkopf wiegt, wenn er ausgewachsen ist, locker zwischen 3 und 5 Kilo! Wie der Mensch auch muss der Kohl aber ordentlich reinhauen, damit er dick wird. Da Bohnen und Kohl sich gut vertragen, schneide ich die Dicken Bohnen Stengel knapp über dem Boden ab, schnipsele sie in 10 cm lange Stücke und mulche sie um den Kohl herum. Damit bin ich die Stengel los, die sonst nur meinen Kompost überfluten würden, und der Kohl freut sich über die Mulchdecke, die sich langsam zersetzt und kann die Nährstoffe aufnehmen, die das Bohnengrün freigibt. Die Wurzeln mit den Stickstoffknöllchen bleiben in ihrem Beet. Dazwischen pflanze ich die vorgezogenen Grünkohlpflanzen. Sie profitieren von der Stickstoff-Düngung, die aus den Wurzeln der Bohnenpflanzen kommt, wenn diese verrotten.

Frisches Grün

Auch die Gärtnerin will mal Urlaub haben und so war der Garten sich selbst überlassen. 17 Tage lang. Nach einigen Stunden Dschungeleinsatz ist nun endlich wieder das zu sehen, was hier wachsen soll, nämlich Möhren. Das kniehoch stehende Unkraut dazwischen habe ich einfach geschuffelt und liegen gelassen. Nach 48 Stunden SOMMER ist von diesem Mulch fast nichts mehr zu sehen …

6. Repair Café mit Kleidertauschbörse

Am Samstag den 17.6. findet das 6. Repair Café statt, zudem wechseln auch wieder schicke Kleider den Besitzer/Besitzerin! Also räumt schon mal euren Kleiderschrank leer, kommt vorbei und tauscht mit anderen. Das macht Spaß und mann/frau findet tolle neue Anziehsachen und das zum Nulltarif;-))
Oder kommt vorbei mit euren defekten Geräten - Neukaufen kann jeder - Aber so macht es mehr Freude euch/uns, der Umwelt und dem Geldbeutel - mehr Win/Win geht nicht;-))

Die Erfolgsgeschichte geht weiter - wir freuen uns riesig auf euch alle!

Der Kumpel schrumpelt

Noch sind sie frisch ...

Er schrumpelt nicht selbst sondern das, was man hineintut. Den Trockenschrank haben wir selbst gebaut. Er besteht aus einem licht- und fliegendichten Schrank mit Edelstahlgittern, einem Sonnekollektor, der über ein Rohr mit der Unterseite des Schranks verbunden ist und Luftauslasslöchern knapp unter dem Dach (für mehr Fotos auf „weiterlesen“ klicken). Die Luft wird im Kollektor erwärmt, durchströmt den Schrank wie einen Kamin und tritt oben wieder aus. Die Kräuter, in diesem Fall Zitronenmelisse, sind innerhalb von 1-2 Tagen perfekt trocken.

Herr Meyer blüht

Obwohl er im Winter mehr als zwei Drittel seiner Blätter und Äste verloren hat, gibt es zwei Blüten. Bin gespannt, ob daraus auch Zitronen werden … Fortsetzung folgt.

Vorsichtige Bohnen

Pionierbohnen erkunden das Gelände

Die Buschbohnen, die ich Anfang letzter Woche gesät habe, schauen schon vorsichtig heraus. Es war warm und ich habe sie feucht gehalten, daher sind sie recht schnell gekeimt. Sobald alle da sind, häufele ich sie ein bisschen an, damit sie später, wenn sie voller Bohnen hängen, nicht umfallen.
Buschbohnen kann man übrigens noch bis Anfang Juli regelmäßig säen, Stangenbohnen nur bis Anfang Juni.

Bieni-Schwärmerei

Bienenschwarm im Apfelbäumchen

Endlich sind sie geschwärmt! Nach wochenlangem Herumlungern an der Außenseite des Bienenkorbs war es gestern Nachmittag endlich so weit. Die alte Königin ist mit der Hälfte des Volkes aufgebrochen zu neuen – Ästen. In diesem Fall: Unser Roter Boskoop. Der Imker hat alle Termine abgesagt und die Herrschaften eingesammelt.
(Für weitere Bilder bitte auf „weiterlesen“ klicken)
Der Schwarm besteht immer aus der alten Königin und den Bienen, die sich um sie herum scharen. Die neue Königin bleibt mit der anderen Hälfte der Bienen im alten Stock.
Will man einen Schwarm fangen, muss man die Königin mit einkassieren, sonst hauen alle Bienen wieder ab – sie gehen immer dorthin, wo ihre Königin ist. Also legt der Imker Plastikplanen unter dem Schwarm aus, besprüht die Bienen mit Wasser, damit die Flügel nass und somit fluguntauglich werden, und fegt oder schüttelt dann ALLE Bienen in ein großes Behältnis (hier eine extra ausgestattete Plastiktonne). Die nassen Bienen, die nicht im Schwarmfangkorb gelandet sondern zu Boden gefallen sind, werden von der Plastikplane in den Korb geschüttelt.
Weil immer etliche Bienen KEIN Wasser abbekommen haben, schwirren sie herum und gelangen nicht in den Schwarmfangkorb. Deshalb lässt der Imker ein Flugloch offen und den Korb an Ort und Stelle stehen, damit diese Nachzügler wieder zu ihrer Königin hereinkönnen. Wenn die Königin nicht im Schwarmfangkorb sitzt, fliegen durch dieses Loch leider auch ALLE Bienen wieder raus.
Die mit ihrer Königin im Fangkorb befindlichen Bienen beginnen sofort mit dem Bau einer Wabe, wofür extra ein Holz eingezogen ist, an das sie anbauen können. Wenn dann auch die Nachzügler da sind, werden alle Bienen in ihren neuen Bienenstock umgesiedelt, heißt wieder: Deckel auf, Bienen reinschütten, Deckel zu.
Und dann hoffen der Imker und seine Frau, dass das neue Volk mit der alten Königin wächst und gedeiht und sich stark vermehrt, um die Verluste des letzten Winters auszugleichen.

Haps und weg

Oh, entschuldigung!

Eigentlich wollte ich euch die erste reife Erdbeere aus dem eigenen Garten ganz zeigen. Aber dann war die Gier so groß … Nun ist nur noch der Stiel übrig. Peinlich. Aber lecker war sie!

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