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Vortrag für alle, die sich für Bienen und deren Haltung interessieren.

Bienen beim Aufbau der ersten Waben

Zu einem einfach besseren Leben trägt auch die Haltung eigener Bienen bei. Deshalb bieten wir 2018 gemeinsam mit Stadtbienen.org einen Kurs zum ökologischen, wesensgemäßen Imkern an. Zum unverbindlichen Einstieg und Reinschnuppern bieten wir einen kostenlosen Vortragstermin bei der VHS Mönchengladbach am Montag, den 05. Februar 2018 um 19.00 Uhr. Mit genialen Fotos entführen wir Euch auf eine Bilderreise in die faszinierende Welt der Bienen.

Kuscheldeckenalarm

Vliese verlängern die Saison erheblich

Okay, das Foto ist einige Tage alt: Sobald Frost gemeldet wird, decke ich den Porree und die Salate (Zuckerhutsalat, Radicchio und Feldsalat) mit dem Vlies ab. Die fallende Kälte kondensiert und gefriert auf dem Vlies und bildet so eine noch wärmere Decke als das Vlies es allein tun würde. Sobald es wärmer wird, kommt das Vlies wieder weg – damit die Mäuse sich nicht unter dem Vlies häuslich einrichten, damit die Kontaktstellen an den Porree- und Salatblättern nicht faulen, damit die Sonne (falls sie mal scheint) wieder an die Pflanzen kommt. Es ist also zurzeit ein ständiger Blick zur Wettervorhersage und ein dauerndes Vlies drauf, Vlies runter. Aber was tut man nicht alles für täglich frischen Salat und 60 Stangen Porree aus dem eigenen Garten … ;-)

Und blüht, und blüht ...

Tapfer, tapfer!

Der Borretsch scheint – genau wie ich – noch keine Lust auf Winter zu haben. Von solchen Blütenbüscheln hängen noch ca. 12 an der hüfthohen Pflanze, die sich selbst ausgesät hat.

Noch keine Winterpause

Ein Meter Rosenkohl

Hier war es zwar einige Zeit etwas ruhiger, aber das hing mit akutem Zeitmangel zusammen. Von Winterpause im Garten ist jedenfalls noch keine Rede. Auf den Beeten stehen noch Salate, Rosenkohl, Rote Bete, Grünkohl, Möhren, Petersilie und Porree. Im Gewächshaus leuchten die roten Glockenpaprika, von denen einige auch schon in Kombination mit Rosmarin eine schöne Weihnachtsdeko abgeben. (Wer die Bilder sehen möchte, muss auf „weiterlesen“ klicken.)

Schluss mit Wusel

Erdbeergewusel mit (Un-)Kräutern garniert

Erdbeeren sind ja die absoluten Wuselweltmeister. Die Pflanzen der „normalen“ Erdbeeren (es gibt auch rankenlose Sorten) treiben im Spätsommer lange Ranken aus, an deren Ende sich eine neue Pflanze bildet. So „geerdet“, wächst die Ranke weiter und bildet eine neue Pflanze, wächst weiter, … Dieses Spiel treibt JEDE Pflanze und die Ranken wachsen in alle Himmelsrichtungen, über- und untereinander und am Schluss ist es ein dicht gewebter Teppich, der alle 10 cm am Boden festgewachsen ist. Zwischendrin sprießt Unkraut (ja, ich weiß, es gibt kein Unkraut, also: sprießt Zeug, das dort nicht wachsen soll).
Belässt man es dabei, hat man in wenigen Jahren einen Erdbeerpflanzengarten ohne nennenswerten Ertrag. Das ist nicht das Ziel meiner Erdbeerbeetes. Deshalb: Aufräumen!
(klick auf „weiterlesen“)
Und so schön gerade und in Reih und Glied sieht das Beet aus, das im nächsten Jahr hoffentlich reiche Ernte bringt. Die langen Blätter zwischen den Reihen sind Blätter vom Beinwell, der den frisch geharkten Boden vor dem angekündigten Starkregen schützen soll und außerdem, wenn sie über den Winter zersetzt werden, viel Kalium freigeben. Das mögen die Erdbeeren fast so sehr wie ich Erdbeeren mag ;-)

Die zweite Ernte

Von 3 Feigensträuchern steht einer in einer kleinen Mauerecke. Nach Norden und Südwesten Mauern, nach Osten und Süden reichlich Sonne. Und dieser Strauch liefert gerade die Herbsternte: 10 reife Früchte, dunkelviolett außen, herrlich dunkelrot innen und zuckersüß. Zum Beweis, dass ich kein Foto aus dem Sommer verwendet habe, dient die Sonntagszeitung ;-)

Da haben wir den Salat!

Rechts im Bild sind Pastinaken

Nein, der Winter muss nicht salatarm sein. Und man muss auch keinen Gewächshaussalat essen, der so viele Vitamine wie eine Packung Taschentücher hat. Es gibt schließlich Wintersalate. Zum Beispiel Feldsalat, bei uns unter dem Namen „Kleineblättersalat“ bekannt. (Bitte auf „weiterlesen“ klicken!) Und Zichoriensalate (das ist der Oberbegriff, den viele Menschen abschreckend finden) wie z.B. den Zuckerhutsalat (der große Grüne) oder Radicchios. Dieses Jahr baue ich erstmals zwei verschiedene Sorten an, nämlich „Palla Rossa“ und „Treviso“. Der erste ist ein kugeliger Kopf, der zweite länglich oval mit breiten Rippen und insgesamt schmalen, langen Blättern. Den habe ich in Italien kennengelernt, wo man ihn in jedem normalen Supermarkt kaufen kann. Hier habe ich ihn noch nie gesehen (aber ich laufe ja meist auch an der Obst- und Gemüseabteilung vorbei, weil ich dort nichts kaufen muss …).
Übrigens habe ich noch ein Foto vom 8. August angehängt, wo man die winzigen Salatpflänzchen sehen kann, die ich gerade gesetzt hatte. Selbst vorgezogen, natürlich. Die sind in den 2 Monaten seitdem ordentlich gewachsen und werden das weiterhin tun, bis es friert. Dann stellen sie das Wachstum ein, gehen aber noch nicht kaputt. Erst bei Temperaturen unter -5° wird es kritisch. Dann kann man allerdings die großen grünen Zuckerhüte mit Wurzel ausgraben und in Zeitungspapier gewickelt noch wochenlang kühl und frostfrei lagern.

Zeigt her eure Füße ...

Kein Spanner sondern eine Raupe ;-)

… damit ich sie zählen kann! Warum? Ich will schließlich wissen, wer da am frühen Sonntagmorgen ins Wohnzimmer schaut. Und immer weiter gen Himmel kriecht. Hey, falsche Richtung, unbekannter Freund! Also auf zur Rettung und Bestimmung. Dabei sind meine Kenntnisse in Sachen Identitätskontrolle eher rudimentär: Wer 3 Paar Brustbeine, 4 Paar Bauchbeine und ein Paar „Nachschieber“ hat, wird mal ein Schmetterling. Welcher? Das ist der nächste Schritt. Also erstmal zählen (auf „weiterlesen“ klicken, da kommen besser zum Zählen geeignete Fotos):
3 + 7 + 1. Sieben Bauchbeinpaare??? Also handelt es sich hier nicht um eine Schmetterlingsraupe. Aber um was dann? Zum Glück gibt es Suchmaschinen, die auch für „Raupe schwarz mit orangen Punkten“ ein paar Treffer landen. Und so lautet des Rätsels Lösung höchstwahrscheinlich: Blattwespe Tenthredo mandibularis. Aha. Ich grüße also höflich und helfe dem Besucher von der Scheibe auf eine Pflanze. Auf Wiedersehen – ob nun mit 11 Beinpaaren oder einem Flügelpaar, egal, hier bist du immer willkommen ;-)

Geschafft

Mysteriös ist das fehlende Glas in der Mitte ...

In den letzten Tagen (Wochen?) fehlte mir die Zeit zum Bloggen, was zum Teil an der Verarbeitung der Apfel- und Birnenernte lag. Aber jetzt ist die Versorgung des morgendlichen Müslis mit Kompott gesichert. Und einige Desserts sind auch noch drin. Oder Kuchenbelag (wer Streuselkuchen noch mit Kirschen statt Jostabeeren macht, hat den Knall noch nicht gehört). Oder Beilage zu Reibekuchen. Und Marmelade, Gelee und Saft gibt es auch. Und das ist ja nur der Teil, der schon verarbeitet im Regal steht. In der Garage gibt es ja noch Schränke, Regale und Körbe voller Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Kürbisse und die 2 Fässer mit Sauerkraut …
Und was im Garten noch alles wächst, erfahrt ihr bald hier in diesem Theater ;-)

Besucherandrang

Ein Schachbrett? Nein, ein kleiner Eisvogel (weißer Admiral)

Meist bin ich ja nicht schnell genug, aber ein paar Besucher konnte ich fotografieren, bevor sie zur nächsten Blüte oder zum nächsten Blatt entschweben. So viele Schmetterlinge wie dieses Jahr hatten wir noch nie, auch Käfer laufen oder fliegen mir dauernd über den Weg (auf „weiterlesen“ klicken für mehr Fotos).

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